Additive Manufacturing Execution System (MES) für Rapid Prototyping: Etablierung eines Geschäft Szenarios

09 April 2021
additive manufacturing execution system for rapid prototyping workflow

Da sich die Märkte schneller als je zuvor verändern, setzen immer mehr Unternehmen Technologien ein, die ihnen dabei helfen, mit der sich ständig verändernden Marktlandschaft Schritt zu halten um qualitativ hochwertige Produkte schneller zu liefern. Rapid Prototyping ist seit seinen Anfängen eine der wichtigsten Technologien, die dabei hilft, neue Ideen auf dem schnellsten Weg zu testen.

Mit jahrelanger Erfahrung im Rapid Prototyping ist es Ihr Ziel als Leiter der RP-Abteilung, die Produktentwicklungsteams besser zu unterstützen. Je schneller diese einen Prototyp erhalten, um neue Produktdesigns zu testen und zu validieren, desto schneller kann Ihr Unternehmen vom Design zur Produktion übergehen.

Eine Zeitersparnis in der Entwicklungsphase kann Ihrem Unternehmen zu einem Wettbewerbsvorteil verhelfen, indem neue Produkte schnell und vor der Konkurrenz auf den Markt gebracht werden.

Während die Ziele klar sind, ist es für Ihre RP-Abteilung nicht immer einfach, diese zu erreichen.

Herausforderungen des Workflow beim Rapid Prototyping


Viele RP-Abteilungen stehen vor ähnlichen Herausforderungen und Engpässen, wenn es um die Verwaltung ihrer Prototyping-Workflows geht.

Für die große Mehrheit der RP-Abteilungen ist die Anfragephase ein manueller und frustrierend unorganisierter Prozess.

Ingenieure und Konstrukteure senden ihre Konstruktionsdateien oft als Anhänge per E-Mail, zusammen mit Notizen zusätzlich zu ihren Anforderungen.

Wenn die Anzahl der Anfragen auf Hunderte ansteigt, wird die Bewältigung eines großen Volumens schnell zu einem logistischen Albtraum für die Projektmanager, die für die Verifizierung der Anfragen verantwortlich sind.

Noch schwieriger wird es, wenn wichtige Informationen zur Anfrage fehlen oder der falsche Dateityp gesendet wurde.

So muss der Projektmanager dann viel Zeit damit verbringen, E-Mails zurückzuschicken, um die richtigen Spezifikationen zu erhalten, und darauf warten, dass der Auftraggeber seine Anforderungen bestätigt oder präzisiert.

Ohne ein standardisiertes Verfahren für den Empfang von Anfragen werden die Bediener der Maschinen und die Produktionsleiter von einer Flut von Anfragen überschwemmt, die individuell sortiert und priorisiert werden müssen, bevor sie für die Produktion eingeplant werden können.

Aus Sicht der Konstrukteure und Ingenieure das hin und her senden von E-Mails und stundenlanges Warten auf Aktualisierungen des Auftragsstatus sogar noch frustrierender machen. 

Diese Herausforderungen führen zu einem hochgradig manuellen, ineffizienten Arbeitsablauf, der Sie nicht nur daran hindert, die beste Rapid-Prototyping Dienstleistung zu bieten sondern auch die Akzeptanz der AM-Technologie in Ihrem Unternehmen begrenzt.

Lösen Sie Ihre Herausforderungen beim Rapid Prototyping mittels Additiver MES


Additive MES-Software wurde entwickelt, um Ineffizienzen im Workflow zu lösen. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die wichtigsten MES-Lösungen und ihre Vorteile für Ihre RP-Abteilung.

1. Vereinfachung der Anfrageverwaltung

AMFG order history 3D printing instant quote software
Order history empowers users to keep track of their order status and simplifies reordering. [Image credit: AMFG]

Moderne additive MES-Software hilft Ihnen dabei den Zeitaufwand für manuelle Einreichungen zu reduzieren, indem sie ein zentrales Portal für die Einreichung von Anfragen bietet.

So automatisiert das Bestellportal, das von einem Instant-Pricing-Engine unterstützt wird, für Ihr RP-Team den Prozess der Analyse und Preisgestaltung von AM-Anfragen.

Es kann auch so konfiguriert werden, dass nur bestimmte CAD-Dateiformate, Technologien und Materialien sowie andere von der RP-Abteilung als wichtig erachtete Parameter akzeptiert werden.

Letztlich bedeutet dies, dass jede vom Benutzer hochgeladene Datei die von der RP-Abteilung aufgestellten Anforderungen erfüllen muss, bevor eine Anfrage gestellt werden kann.

Dies trägt nicht nur zu einem standardisierten Einreichungsprozess bei, sondern spart auch Zeit, da das Hin- und Herschreiben von E-Mails entfällt.

Die MES Software bietet den Anwendern außerdem ein personalisiertes Dashboard, in das sie sich einloggen und den Status ihrer Teile selbst überprüfen können.

Aus der Perspektive von Designern und Ingenieuren, die RP-Dienste nutzen, hilft das Bestellportal dabei, eine bessere Benutzererfahrung zu schaffen und Vertrauen in die Technologie aufzubauen.

Hierzu auch: Warum ein skalierbarer Workflow in der additiven Fertigung mit dem richtigen Auftragsmanagementprozess beginnt  

2. Verbesserte Kommunikation

AMFG ordering portal example
AMFG enables companies to add relevant information about a material or technology to the ordering portal to help users choose the right option [Image credit: AMFG]


Da es sich bei AF um eine relativ neue Technologie handelt, gibt es in jedem Unternehmen zwangsläufig unterschiedliche Grade an AF-Expertise. Je größer das Unternehmen, desto größer die Varianz.

Infolgedessen besteht oft eine Wissenslücke zwischen den von der RP-Abteilung benötigten Informationen und den vom Endbenutzer gegebenen Informationen.

Deshalb ist es wichtig, die Benutzer darüber aufzuklären, welche Informationen für einen erfolgreichen Druck erforderlich sind.

Da die verfügbaren Technologien und Materialien im Bestellportal ausführlich beschrieben werden, sind die Anwender besser über ihre Möglichkeiten informiert und sind daher offener gegenüber dem Einsatz von AM.

3. Verbessertes Projektmanagement

Zusätzlich zu einem vereinfachten Anforderungsmanagement bietet die additive MES-Software Projektmanagement-Tools, mit denen Ihre Abteilung den Überblick über Rapid-Prototyping-Projekte leichter behalten kann.

So können Sie beispielsweise Projekte nach einem Liefertermin filtern und die Teile priorisieren, die schneller produziert werden müssen.

Darüber hinaus bietet fortschrittliche additive MES-Software integrierte Messaging-Tools, so dass Ihr Team in einer zentralen Plattform über Projekte kommunizieren kann.

4. Verbindung mit Outsourcing Partners

Während Ihre RP-Abteilung viele AM-Technologien besitzt, lagern Sie wahrscheinlich immer noch einen Teil Ihrer Aufgaben betreffs Rapid-Prototyping, wie z. B. die Nachbearbeitung, an Partner aus.

Ohne das richtige System ist die Kommunikation mit Outsourcing-Partnern und die Verwaltung von Outsourcing-Aufträgen ein langwieriger, ineffizienter Prozess.

Additive MES vereinfacht dies, indem es Ihre Partner in die Plattform integriert und einen digitalisierten Prozess für die Weiterleitung von Projekten an sie bereitstellt.

Im Wesentlichen bedeutet dies eine Zeitersparnis, denn das Outsourcing der Produktion mit allen Projektanforderungen und Terminen erfolgt mit einem Knopfdruck. 

Warum Sie gerade jetzt im MES Software für Rapid Prototyping investieren sollten


Wenn Ihr RP-Team viel Zeit mit routinemäßigen, manuellen Übermittlungsaufgaben verbringt und die Anwender durch lange Vorlaufzeiten frustriert sind, dann ist das ein Zeichen dafür, dass Sie über neue Ansätze zur Verwaltung Ihrer Rapid-Prototyping-Prozesse nachdenken sollten.

Additive MES-Software erweist sich als eine der Lösungen, von denen Ihre RP-Abteilung profitieren kann. Sie hilft Ihnen bei der Automatisierung von Arbeitsschritten, wie z. B. der Auftragsverwaltung, und sorgt gleichzeitig für eine höhere Produktivität und eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit.

Durch ein zentralisiertes Bestellportal und die richtigen Projektmanagement-Tools kann die RP-Abteilung Ingenieure und Konstrukteure im gesamten Unternehmen schneller und effizienter bedienen.

Langfristig hilft die Optimierung des Rapid Prototyping Ihrem Unternehmen dabei, neue Produkte schneller zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, und trägt so zu seiner Wettbewerbsfähigkeit und seinem Umsatzwachstum bei.

Transformieren Sie Ihren Rapid-Prototyping-Prozess mit den MES-Lösungen von AMFG

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